Seit dem 27. Juli schreibt Amazons KI zu lange Produkttitel um — schrittweise, bis Ende 2026, nach Amazons Zeitplan, nicht nach deinem. Jeder Tag, an dem dein Titel unverändert dasteht, ist keine Verschonung. Es ist Vorlaufzeit, die du noch hast.
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Bereits umgeschrieben? Dann ist die Analyse eine Schadensaufnahme — auch die machen wir kostenlos.
Seit dem 27. Juli 2026 gilt für alle Kategorien außer Medien: maximal 75 Zeichen im Produkttitel, inklusive Leerzeichen und Markenname. Wer darüber liegt, bekommt keinen Fehler und keine Sperre — das Listing bleibt aktiv, verkauft weiter, sieht aus wie immer.
Und irgendwann, ohne Ankündigung, ist es umgeschrieben.
Amazons KI arbeitet sich durch den Katalog. Sie baut den neuen Titel aus dem, was sie über dein Produkt findet: deinen Bullets, deinem Backend, deinem Relevanzmodell. Bei den meisten Listings ist genau das die schwächste Datenlage im ganzen Account — halb leere Backend-Felder, Dubletten aus fünf Jahren Listing-Pflege, Bullets, die für Menschen geschrieben wurden und nicht für ein Sprachmodell.
Keyword-Verdrängung. Ein 200-Zeichen-Titel trägt 15 bis 20 indexierte Begriffe im stärksten Relevanzfeld, das Amazon kennt. 75 Zeichen tragen 6 bis 8. Jeder Begriff, der nicht kontrolliert in die Artikel-Highlights oder ins Backend umzieht, verliert schlicht sein stärkstes Ranking-Signal. Der Long-Tail erodiert zuerst — und der macht bei vielen Listings 30 bis 50 Prozent der organischen Sessions aus.
Der Mid-Tail-Effekt. Das Keyword auf Position 8 deines gestapelten Titels — das, für das du zwei Jahre gerankt hast — verschwindet über Nacht. Ohne Benachrichtigung. Auf deinem umsatzstärksten ASIN.
CTR auf dem Handy. 70 bis 80 Prozent der Amazon-Sessions sind mobil. Dort entscheiden die ersten Zeichen. Behält die Automatik das falsche Drittel — Marke plus Füllwörter statt Größe, Menge, Kompatibilität — fehlt in der Ergebnisliste das Kaufargument. Weniger Klicks, mehr Fehlklicks, mehr Retouren.
Und dann schreibt sich der Dip fest. Ein CTR-Einbruch von zwei Wochen senkt die Sales Velocity. Die Velocity senkt das Ranking. Das Ranking senkt die Sessions. Was als temporäre Delle beginnt, wird zum neuen Normal — und PPC, das gegenhält, kostet echtes Geld.
Es gibt inzwischen eine ganze Reihe kostenloser Titel-Shortener. Sie tun alle dasselbe: Sie kürzen. Sie verteilen nicht.
Bei keyword-gestapelten Listings entfernt der automatische Rewrite typischerweise 30 bis 50 Prozent der ursprünglichen Zeichenzahl. Wer keine kuratierte Alternative hinterlegt hat, verliert diesen Anteil ungesteuert — Amazon entscheidet, welche Hälfte bleibt.
75 Zeichen Titel plus 125 Zeichen Artikel-Highlights ergeben rechnerisch fast die alten 200 Zeichen. Aber die beiden Felder haben nicht dasselbe Gewicht. In unseren Auswertungen trägt der alte 200-Zeichen-Titel 15 bis 20 indexierte Begriffe im stärksten Relevanzfeld — die neuen 75 Zeichen nur noch 6 bis 8. Die Fläche bleibt. Die Kraft nicht. Deshalb entscheidet die Zuordnung, nicht die Kürzung.
Beispiel aus unserer Analyse (ASIN B09GYS4JJT, Küchenhelfer): Der Live-Titel erreicht einen Suchbegriff-Index von 1.015. Unsere Variante B — 75 von 75 Zeichen im Titel, 120 von 125 in den Highlights — erreicht 1.431. Ein Plus von 416 Punkten, bei identischer Zeichenzahl.
Der Suchbegriff-Index ist unsere eigene Kennzahl: indexierte Begriffe, gewichtet nach Feldstärke. Wir legen die Rechnung offen, wenn du sie sehen willst — sie ersetzt keine Umsatzgarantie, aber sie zeigt schwarz auf weiß, wie viel Ranking-Signal beim mechanischen Kürzen liegen bleibt.
Wir behandeln Titel, Artikel-Highlights und Backend als ein zusammenhängendes System — dedupliziert, gewichtet, auf echte Klick- und Suchdaten gestützt.
Das kaufentscheidende Keyword und das stärkste Kaufargument — mobil sofort sichtbar.
Sekundäre Long-Tails, Anwendungsfälle, Material — ergänzend, nicht doppelt.
Was in beiden Feldern keinen Platz findet, aber ranken soll — sauber, ohne Dubletten.
Wir sehen uns an, welche Begriffe bei deinem Produkt tatsächlich Klicks und Käufe bringen. Nicht welche das höchste Suchvolumen haben. Diese Unterscheidung ist der ganze Unterschied.
Das stärkste Keyword bleibt sichtbar im Titel, der Rest wandert kontrolliert in Highlights und Backend — ohne Dopplung, ohne Kannibalisierung.
Du bekommst drei ausformulierte Varianten mit unterschiedlichem strategischem Schwerpunkt und der Begründung dazu. Du entscheidest, welche zu deiner Nische passt — nicht wir, und schon gar nicht ein Modell, das dein Sortiment nicht kennt.
Du musst nicht 800 ASINs retten. Du musst die 20 retten, die dein Geld verdienen. Den Rest darf die Automatik übernehmen. Wir priorisieren nach Umsatz, nicht nach Vollständigkeit.
Wir verkaufen selbst auf Amazon. Das ist kein Vertrauens-Ornament, sondern der Grund, warum wir wissen, wie ein Ranking-Dip sich anfühlt, wenn er das eigene Konto trifft.
Schick uns eine ASIN deiner Wahl — am besten die, die am meisten Umsatz macht. Du bekommst den simulierten Rewrite, die Liste der gefährdeten Suchbegriffe und drei datenbasierte Alternativen. Kostenlos, keine Registrierung, Antwort innerhalb von 24 Stunden.